2 (XI) 2014: Die Macht Putins

NEE22014coverIssue 2 (XI) / 2014: PUTIN'S POWERS

 

Die neue Ausgabe des „New Eastern Europe” ist erschienen – Die Macht Putins (PUTIN’S POWERS)

 

Die instabile politische Lage, die in den letzten Monaten in den Staaten Osteuropas herrscht, hat ein breites Interesse in der internationalen Öffentlichkeit an dieser Region hervorgerufen, die noch vor nicht allzu langer Zeit „Europas ungewolltes Kind” genannt wurde. Zweifelsfrei ruft das schnelle Tempo der Veränderungen ähnlich schnelle Reaktionen seitens der Medien und Politiker. Letztere – wenn sie eine weitere Eskalation des Konfliktes vermeiden wollen –, sollten bestmöglich informiert und bei ihrer Entscheidungsfindung frei von jeglichen Vorurteilen und Stereotypen sein. In Anlehnung an diesen Grundsatz erscheinen in der neuesten Ausgabe des „New Eastern Europe” analytische Texte, die anhand verschiedener Perspektiven die vielschichtigen Prozesse der dynamischen Entwicklung der Lage in Osteuropa beleuchten.

 

Im ersten Teil des Textblocks, der sich mit der Herrschaft des Präsidenten der Russischen Föderation auseinandersetzt (Putin’s Powers), werden ausgewählte Aspekte des russischen Machtsystems untersucht. Der Brite James Sherr vom Londoner Chatham House und Autor des breit diskutierten Buches Hard Diplomacy and Soft Coercion: Russia’s Influence Abroad (Harte Diplomatie und weicher Zwang: Russlands Einfluss auf das Ausland) beschreibt die Strategie der russischen soft power.Darüber hinaus untersucht der polnische Osteuropaexperte Piotr Żochowski die Funktionsmechanismen und Politik des russischen Sicherheitsapparats.  Der Politologe Prof. Andrei P. Tsygankov von der San Francisco State University erläutert die Bedeutung von Werten in Wladimir Putins Außenpolitik. Besonders zu empfehlen ist der Text des litauischen Philosophen und Menschenrechtsaktivisten Leonidas Donskis, der in seinen Überlegungen die provokante Frage stellt, ob die russische Sprache ein nicht gelungenes Projekt einer Lingua franca für Osteuropa sei.

 

Die neue Ausgabe widmet sich selbstverständlich auch ukrainischen Themen zu. Paweł Kowal und Maciej Wapiński stellen eine Vergleichsanalyse der drei Revolutionen vor, die in den vergangenen 20 Jahren auf dem Kiewer Majdan ausgetragen wurden und zeigen auf, dass die Revolution von 2013/2014 eine Fortführung der ersten beiden Umstürze war. In einem Exklusivinterview für „New Eastern Europe“ beschreibt der Bürgermeister von Lviv (Lemberg) Andrij Sadowy die europäische Identität der Ukraine und verweist auf die weiteren Herausforderungen, vor denen die Ukraine steht und der Modernisierungsnotwendigkeit. Der Text des ukrainischen Journalisten Milan Lelich regt zur tieferen Reflexion an. Darin beschreibt er zwei Mentalitätsarten, welche die innerukrainische Teilung in Ost und West wiederspiegeln. Die Menschenrechtsaktivistin Halyna Salnyk hingegen blickt hinter die Kulissen der allgegenwärtigen Korruption, die während der Amtszeit von Präsident Wiktor Janukowytsch die Ukraine prägten.


Weitere Themen der neuen Ausgabe:

- Interview mit dem Regisseur Andrzej Wajda

- Diskussion über Polens NATO-Mitgliedschaft, 15 Jahre nach dem Beitritt

- Bericht über die folgenschweren Rentenreformen in Armenien

- Analyse des wiederufkeimenden Nationalismus in Ungarn

- Interview mit dem Vorsitzenden des georgischen Parlaments, Dawid Usupaschwili

- Und vieles mehr, darunter Rezensionen von Büchern und Filmen über die Region und Staaten Mittel- und Osteuropas

 

Weitere Informationen über die neueste Ausgabe finden Sie auf unserer Internetseite  www.neweasterneurope.eu. Gerne können Sie Fragen direkt an unsere Redaktion richten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .

 

 

 

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New Eastern Europe is the exclusive English-language quarterly news magazine dedicated to Central and Eastern European affairs. The magazine is published in Poland with international distribution to over 40 countries. It is co-published by the non-profit in January-Nowak Jezioranski College of Eastern Europe and the European Solidarity Center. 

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